Die FREI – Maurer Bewegung
Verfasst von yinyangmen am 5.03.2008
Durch Zufall hatte es mich vor einigen Tagen bei der Suche nach echten Werten auf eine Seite der dt. Freimaurer geführt. Ich sage es offen und ehrlich von ihren Prinzipien her, ist es wohl mit eine der wirklich an Werte orientierten Vereine die mir bekannt sind. ..
Ich bringe hier diesen Artikel, weil ich meine für mich, dass in der heutigen Zeit auch hier die eigene Meinungsbildung von Andersdenkenden sehr wohl gefordert ist. Ich zolle dieser Bewegung von den Grundgedanken meine Anerkennung, obwohl es für mich wahrscheinlich nicht der WEG ist. Dieser Weg dieser “Organisation” ist dennoch eine bessere Variante als manch andere … Wie geschrieben mir gefallen ein großteil der WERTE.
Hier einige Auszüge von der Homepage http://www.freimaurer-dresden.de
(eingekürzt) – bei Interesse empfehle ich immer die Seiten zu besuchen!
Es gibt wohl kaum einen Freimaurer, der nicht zusammenzuckt, wenn er gefragt wird, was eine Freimaurerloge ist oder was sie so macht. Meist holt er dann tief Luft und hört erst nach geraumer Zeit ½ Stunde, 1 Stunde oder sogar 1 ½ Stunden später wieder auf zu reden.
Dann sind Aussagen gefallen wie:
Der letzte echte Mysterienbund der Welt, Ein ethisch orientierter Männerbund, der sich für Toleranz und Humanität einsetzt, ein weltweiter Männerbund, eine Weltbruderkette, oder es wird über Tempelarbeiten, Rituale und Symbolik, Aufbau der Großloge und andere Organisationen der Freimaurerei geredet….
… Freimaurerei bedeutet: Arbeit an uns selbst. Helfen, unsere Loge attraktiv zu gestalten. Dies ist nicht mit modernsten Marketingstrategien zu erreichen, sondern nur durch intensive gemeinsame Arbeit aller. Für diese gemeinsame Arbeit bedarf es Wissen, Energie, Wille und, es soll ach Spaß machen …
Wissen
Warum raffen sich also Männer jeden Alters auf, um in die Loge zu gehen, statt nach einem anstrengenden Arbeitstag sich z.B. vor dem Fernseher auszuruhen? Steht doch die Loge neben der Familie und dem Beruf zu allem Überfluß auch noch im Wettbewerb mit Kino, Theater, Disco, Tennis-, Golf- oder Fittnessclub.
Was passiert in einer Freimaurerloge, daß man dort gerne einen Teil seiner so knapp bemessenen Zeit verbringen sollte oder möchte? Auf diese Frage bekommt man viele unterschiedlichste Antworten. Man findet aber auch eine Reihe unterschiedlichster Beweggründe in allen Altersklassen:
Jüngere Männer, so um die 30, 35 Jahre, treibt meistenteils Neugier, die Suche nach Beziehungen, der Wille, etwas zu bewegen und möglicherweise auch der Wunsch nach väterlicher Freundschaft.
Männer zwischen 35 und 50 Jahren, ausgefüllt von Familie, Kindern, Beruf und Streß, haben Sehnsucht nach Zeit, Muße und Ruhe.
Männer über 50 Jahren möchten Antworten auf die für sie immer wichtiger werdenden “Sinnfragen” finden.
Männer über 60 Jahren beginnen die Suche nach neuen Aufgaben, nach neuen sozialen Beziehungen, nach Möglichkeiten, weiter am aktiven Leben teilzunehmen.
Die Gründe sind also vielfältig, doch eine gute Freimaurerloge ist in der Lage, ehrliche Angebote für all diese verschiedenen Beweggründe zu bieten und damit wird sie zu einem faszinierenden Ort.
- Sie ist Treffpunkt, an dem man sehr interessante Männer trifft und Kontakte knüpfen kann, die sonst nie geknüpft worden wären.
- Sie ist ein Veranstaltungsort hochwertiger Vorträge, Diskussionen und anderer kultureller Ereignisse.
- Sie ist ein Weiterbildungszentrum mit dem Hauptthema Ethik.
- Sie ist ein Ort der Ruhe und Entspannung, an dem man Kraft schöpfen kann.
- Sie ist vor allem eins: ein Ort, an dem man sich von Anfang an wohl fühlt.
Darüber hinaus ist die Freimaurerloge aber noch viel mehr. Sie bietet etwas sehr Wertvolles, was anderswo vielleicht viel schlechter, aber mit Sicherheit viel viel teurer oder nur unter der Verpflichtung zu einer bestimmten Geisteshaltung oder Gesinnung zu bekommen wäre. Nämlich eine umfassende Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit und ihrer Ausbildung…
Energie und Wille
Die Loge ist ein Ort, den man gebrauchen muß, damit er seine Funktion erfüllt. Es wird nichts, aber auch gar nichts serviert. Alles muß immer wieder selbst erarbeitet werden. Wenn die Loge mit Herrn Professor X oder Y diskutieren möchte, ein Kammerkonzert hören möchte, eine gut gemachte und intensive Ausbildung wünscht, hervorragende Tempelarbeiten durchgeführt werden sollen, all das muß selber organisiert werden. So existiert die Loge nicht allein durch die Wände, die sie umgibt. Nur durch die gut gemachte und intensiv geübte Arbeit ihrer in ihr zusammengeschlossenen Männer wird sie wahr. Nur durch ständige Energiezufuhr bleibt sie bestehen. Dann ist die Loge ein Ort der hochwertigen Kultur, sichtbar in der Befriedigung der sozialen, wissenschaftlichen, künstlerischen, religiösen und sittlichen Bedürfnisse von Männern jeden Alters. Der Anspruch ist hoch, aber eine gute Loge wird das leisten und darstellen. Das alles gelingt um so besser, je mehr Mitglieder in der Loge ihren Talenten entsprechend an der aktiven Arbeit teilhaben.
Spass
Eine gute Loge zu gestalten und zu vergrößern, ist ein echter Spaß und die Faszination dessen, was Freimaurerei ausmacht und am Ende tatsächlich das eigentliche Ziel erreichen läßt, welches gar nicht ausgesprochen zu werden braucht: Humanität im Fühlen, Toleranz im Denken und Sittlichkeit im Handeln in jedes Mitglied fest zu verankern und vervielfältigend nach außen zu tragen.
“Das Beste, was einem Mann passieren kann, ist eine gute Loge.” Dieser Satz ist sowohl Leitgedanke als auch Programm einer Freimaurerloge. Authentisch begreif- und vermittelbar wird er allein durch die selbstbewußt auftretende Loge, deren Seele man sofort bei Einritt verspürt: Hier wird Trennendes überwunden.
Zum Schluss
… Offenheit und Ehrlichkeit sind Grundlagen der Menschlichkeit. Niemand soll zu einer Mitgliedschaft überredet werden. Wenn jemand für sich, und zwar ganz allein, zu der Entscheidung kommen, Mitglied werden zu wollen, dann ist dies seine alleinige Entscheidung. Aus dem Grunde ist jeder für sich aufgefordert alles zu hinterfragen, was es zu wissen gilt und was interessiert. Natürlich verraten wir nicht alles, nicht weil es etwas zurückzuhalten gilt, sondern wir würden jedem neuen möglichen Bruder ein wesentliches Erlebnis zerstören. uh
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Weiterhin fand ich bemerkenswert den Punkt
In England suchten die Freimaurer von 1717 Menschen verschiedener und divergenter Geistesrichtungen ideell einander näher zu bringen, Menschen, die sich sonst nie begegnet wären (vgl. Kap. 5.2). Wenn sie sich versammelten, mussten sie ihre Metalle symbolisch an der Pforte zurücklassen. Sie mussten es an ihren Zusammenkünften vermeiden, einander mit politischen oder religiösen Doktrinen entgegenzutreten, es sei denn allein zur gegenseitigen Information. Sie liessen damit eigentlich nur natürliche Regeln zu, welche es Menschen gestatten sollten, in gegenseitigem Respekt zu leben und sich zu entfalten und dies trotz der Verschiedenheit ihres gesellschaftlichen Ranges, ihres Vermögens und ihrer Gedanken.
Derartige Ansichten waren zu jener Zeit neu und zweifellos zu idealistisch. Sie bewirkten eine Opposition, die aus Menschen bestand, die zu stark mit ihren Gewohnheiten und Vorurteilen verwurzelt waren. Nach heutiger Beurteilung waren die Motivationen der Gegner verschiedener Herkunft: Sie reichten von einfacher Gleichgültigkeit bis zu militantem Fanatismus. Sie zeigten sich in zweideutigen oder intoleranten Meinungen, die ihren eigenen Doktrinen, die sie vertraten, ähnlich waren. Religiöse Dogmen, politisches Sektierertum, Ehrgeiz, Machtgier, feministische Argumente, Eifersucht ballten sich oft im Benehmen einer einzigen Person zusammen. Da waren diejenigen, die keinen Eid, kein Geheimnis zulassen wollten, diejenigen, die dem Mitmenschen jedes Recht auf «anders sein» verweigerten. Dazu kamen alle die zahlreichen Menschen, die gegen alles sind, die Geld aus jeder Sache zu schlagen versuchen oder die ihren Geltungstrieb befriedigen wollen.
Quelle: Handbuch des Freimaurers; Forschungsgruppe Alpina (FGA). … entnommen von http://www.freimaurer-dresden.de
Berühmte Freimaurer:
Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Lessing, Tolstoi, Richard Wagner, Henry Ford, Puschkin, Theodore Roosevelt, Kurt Tucholsky, Mark Twain, Friedrich Wilhelm III., Friedrich der II., Luis Armstrong, Salvador Allende, Wolfgang Amadeus Mozart,
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