BILD Dir WIRKLICH Deine Meinung …

Oder bist DU ein Kakadu?

Denken, wie es funktioniert…

Verfasst von yinyangmen am 6.01.2008

wie ich finde eine hochinteressante Fersehdoku ausnahmsweise bei dem BR Αlpha
u.a. mit Frau Vera F. Birkenbihl , Prof. Dr. Eberhard Simons

Dies ist nichts für konservative Menschen, wie den Machern und gläubigen der dt. Wikipedia, in gegenwarts wissenschaftlichen Fragen nach meiner Meinung voll versagt, leider (sie, die Wikipedia, ist ansonsten ein recht gutes Nachschlagewerk ist, aber ebend sehr konservativ…)
… stellt doch das neue DENKEN das „alte“ in Frage, vor allem durch neuste Forschungen und Experimente, die selten public gemacht werden,
da es für einige wohl dann eng werden könnte … nur was lehrt die Geschichte???

Bildet Euch einfach eure eigene Meinung … u.a. indem Ihr diese Kurzdoku des BRD-ARD-BR, euch anschaut …

Teil 1

Teil 2

Teil 3 -> Hennning von der Osten -> Bewustseisforscher

Teil 4

12 Antworten zu “Denken, wie es funktioniert…”

  1. Thomas Pulte sagte

    Schön, daß Sie das einstellen. 3 wichtige Beiträge: Vera Birkenbihl zur Lernermutigung und zur Schiedlichkeit der kognitiven Rezeptionen, der mir leider unbekannte Therapeut zur adäquaten Angstvergegenwärtigung, sowie posttraumatischer Heilung und Eberhard Simons zur besseren Welteröffnung und Lebenserwachung durch Höhlenmeinungs- sprich DOXA-Verabschiedungen.
    Bei weiteren Fragen und Austausch über Prof. Dr. Dr. Eberhard Simons und seine Lehre gerne Kontakt: Thomas Pulte über thomaspulte@gmx.de

  2. yinyangmen sagte

    Hallo Thomas Pulte,
    ich freue mich dass Ihnen der Beitrag zusagt. Sie haben bereits angefangen „umzudenken“, ich sehe z.Z. meine Aufgabe in der „Aufklärung“ oder um es mit Goethes Worten mitzuteilen …

    Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

    Goethe zu Eckermann, 16. Dezember 1828,

    Johann Peter Eckerman,
    Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens

  3. Thomas Pulte sagte

    Lieber yinyangmen: Lieber würde ich Sie ja persönlich ansprechen. Ist Ihnen Anonymität wichtig? Die ganze Wahrheit ausgesprochen bleibt oft nicht folgenlos. Wenn man sich selber schützen will ist es wohl oftmals angebracht nur halbe Wahrheiten auszusprechen. Wie denken Sie darüber?

    Eine Wahrheit möchte ich hier aussprechen, die sieht so aus: Es gibt nicht die eine Welt. Jeder lebt in seiner Welt und diese kann mit Platon gesprochen ihr Fundament in einer himmlischen Welt oder eben in einer Höhlen- oder Unterwelt haben. Die Höhlenwelt vergegenwärtigt sich i.d.R.nicht als solche. Um dort hinauszukommen bedarf es neben der Aufklärung ggf.kenntnisreicher Initiationshilfe. Vielleicht können wir ja da ergänzend hilfreich sein!

  4. yinyangmen sagte

    Hallo Thomas, sicher hast DU recht manches bleibt nicht folgenlos, dies durfte ich schon mal erfahren.

    Was ich nicht verstehe ist ob z.B. manche glauben ihr Geld mit auf die andere Seite nehmen zu können … oder ob Sie immer noch glauben nichts zu GLAUBEN ist besser als GLAUBEN …

    Ich stimme Dir sogar zu jeder lebt in seiner Welt… dennoch bin ich der Meinung es gibt die WELT … in gewisser Weise ist auch alles irgendwie miteinander verbunden …

    Nur ist dies für Heute nicht so das richtige Thema für mich …

    Ich werde mich bemühen mich nocheinmal später dazu zu äußern …
    Sicher können wir ergänzend hilfreich sein ;-)

  5. Thomas Pulte sagte

    Lieber Yinyangmen,
    gerade habe ich Dr. Axel Ockenfels gelesen, der den Leibnitz-Preis für seine Arbeiten über den „Homo Oeconomicus“ verliehen bekommen hat. Leider greift auch dieser neueste ökonomische Ansatz, bei aller Berechtigung, immer noch nicht weit genug. Eberhard Simons erschloß hier bereits 1993 mit seiner Vorlesungsreihe „Kosmopolitie“ wesentlich tieferliegende Strukturen. Sie ist als Tonträger erhältlich im RZ-Verlag, Berlin.
    Herkömmliche Entscheidungstheorien kennen noch keine kyklischen Preisfindungsprozesse. Diese werden hier als solche zwar auch noch nicht erörtert, deren Grundlagen jedoch bereits systematisch erarbeitet. Dieses Studium empfehle ich allen, die über zukünftige Wirtschaftstheorie hinsichtlich einer besseren Wirtschaftspraxis arbeiten.
    Bezüglich Deiner Frage, ob manche glauben sie könnten ihr Geld mit auf die andere Seite nehmen machst Du ein wichtiges Diskussions-Feld auf. Auch hier sei zurückverwiesen auf Platon, der erstmalig zwischen Höhlen- und himmlischer Welt unterscheidet. Solange das Leben noch eingesperrt ist zwischen Geburt und Tod, bedeutet Glauben nicht Glauben. Glauben bleibt dort unten ein vermeintliches Wissen. Das Ego des Mitnehmenwollens auf die andere Seite ist schlichtweg nur Ausdruck eines schlechten Mittelpunktes der Selbstwahrnehmung. Ist der Mensch erst auf der Ebene, sich als gute Mitte seiner selbst zu empfinden, verliert auch das Geld den Charakter einer Doxa-Sicherheit sondern verwandelt sich in gut angelegter Weise zu einer kosmopolitisch-verdichteten Form von allerhöchster Lebenslust.
    Gruß Thomas

  6. yinyangmen sagte

    @ Thomas

    Danke für deinen Beitrag…
    oben genannte Literatur ist mir unbekannt … dennoch finde ich es bemerkenswert das in verschiedenen Ebenen bereits über neue Strukturen nachgedacht wird … bleibt zu wünschen das da einiges bei den Entscheidungsträgern ankommt, damit das Leben auch für die !Masse! wieder freudvoller wird … und damit die !Welt! lebenswerter …
    und nochetwas … es liegt nie am geld, sondern immer daran, was mensch wie damit macht … so lese ich deine letzten satz …
    gruß yym

  7. Thomas Pulte sagte

    Lieber yym,
    „was Mensch wie damit macht“, hat ja gerade damit monokausal zu tun wie jemand sich selbst empfindet. Erst der lachende,singende und tanzende (für Nietzsche Kennzeichen des höheren Menschen)Mensch bringt die Voraussetzungen mit, kosmopolitische Verantwortung nicht mehr als etwas Schweres,Untragbares zu empfinden, sondern diese Verantwortung trägt sich plötzlich leicht wie von selbst. Analog beschreiben wir die Gravität der Planeten als wirkende Schwerkraft. Schweres Leben ist vielleicht nicht zufällig in Deutschland geradezu ein Synonym für ein wertorientiertes Leben. Trägt sich aber der Kosmos nicht ebenso levitationsmäßig leicht? Schweben nicht die Planeten mit einer Leichtigkeit?
    Wichtig ist wahrzunehmen, daß alles für die Zukunft davon abhängen wird, wie wir den Menschen u.a. durch einen neuen Vernunftbegriff initieren können, sich selbst auf dieses höhere Niveau (das des tanzenden, singenden und lachenden Menschen) zu heben, damit “ das Leben auch für die Masse wieder freudvoller wird, wie Du schreibst.“
    Hans Jonas lehnte in seinem ökologischen Konzept ab, daß der Mensch versuche, sich das Paradies auf Erden zu schaffen. Damit meinte er aber das Konsumparadies, also ein außenbelohntes Schaffen. Die Freude am Dasein hängt aber erst dann nicht mehr an der Außenbelohnung, wenn vergegenwärtigt wird, daß das Leben aus sich selbst heraus trägt.So wie Lust nicht wirklich durch das Drücken von ein paar Knöpfen erzeugt wird, sondern es entweder aus sich selbst heraus lustet oder eben nicht lustet. Aus diesem Grunde bezeichnet Nietzsche ja auch den Leib als die große Vernunft während er dem Verstand die kleinere Rolle zumißt.
    Ein Gedanke kommt wenn „er“ will, nicht wenn „ich“ will.(F.Nietzsche,Jenseits von Gut und Böse, 1.Hauptstück,§17)
    Die neuere Systemtheorie und Tiefenökologie seit Arne Ness versteht ja nun glücklicherweise wieder etwas vom Weltleib und der Weltseele, die für unsere zukünftige Art des Wirtschaftens zentrale Bedeutung haben. Dennoch ist auch hier meines Erachtens noch eine unfröhliche Betrachtung der „Krone der Schöpfung“ zu Gange, denn wie schon Aristoteles feststellte ist der Mensch, das einzige Wesen, was herzhaft lachen kann. Pferde wiehern zwar, Esel machen IA und Hyänen lachen scheinbar zynisch, jedoch richtig herzhaft lachen kann nur das eine Wesen, das wir als Mensch bezeichnen. Wir sollten uns dessen stets gewahr sein und in der wirklichen Anerkennung dieser Wesensform uns als Krone der Schöpfung dann transformieren zu einem Wesen, welches mit einem zu einer Krone gehörenden Führungswissen nicht sich verwechselt mit einem notwendigen Diener des Lebens. Die Kluft zwischen „höchstem Führungsanspruch“ und „notwendigstem Dienstanspruch“ und den damit zusammenhängenden Wahn-Ansprüchen und -Wiedersprüchen kann schon im Fall des Pontifex maximus/Servus servorum dei-Problems (größter Machtanspruch als größter Brückenbauer und gleichzeitig tiefster Dienstanspruch als Diener der Diener Gottes, eines europäischen Problems seit Gregor dem Großen) , sowie des vormals realexistenten deutschen Arbeiter und Bauernstaat hinreichend augenfällige Hinweise liefern. Das Heil kommt nicht vollautomatisch aus der Arbeiterschaft.
    Eher kommt es schon aus einem „um seiner Selbst willen“. Gemeint ist hier kein simples „l´art pour l`art“. Gemeint ist hier tatsächlich eine Heilsökonomie, die durch Initiations-Bildung das Leben von Außenbelohnung unabhängiger macht und der Wert des Lebens tatsächlich aus sich selbst heraus erfahren werden kann. Dazu gehören neben
    einer kyklischen Kalkulation, die Lebenspreise benennen kann auch eine Ökonomie des „Geizes“ und des „Neides“ sowie eine gattungsgeschichtliche Ökonomie. Soviel für heute.

  8. yinyangmen sagte

    @ Thomas Pulte

    ich dank dir für deinen wieder sehr umfangreichen beitrag, der wiedereinmal den horizont oder blickwinkel etwas erweitern kann …

    leider kenne ich vielerlei literatur nicht, da ich mich lieber auf einiges wenige konzentriere um vorerst mein leben in sicherere Bahnen zu lenken … dabei sollte jedoch auch ich wohlweislich lieber wieder auch mehr freude am dasein einbinden … obwohl dies mitunter leichter gesagt als getan ist … da auch hier meist ökonomische sicherheit und damit existenzielle mehr oder weniger von vorteil ist … manchmal glaube ich schon, dass unter den handelnden herrschern etwas geistige amnesie eingetreten ist >lol< wohlwissend zu wissen nicht alles zu wissen, da ich mich zur zeit sowieso mehr oder minder erfolgreich, versuche davon zu entfernen um aus neuer sicht, mein ich besser/anders in diese „welt“ zu integrieren … gruss yym

  9. Thomas Pulte sagte

    Lieber yingyangmen,

    am 18.1.08 schrieb ich Dir, daß es nicht die eine Welt gibt sondern jeder in seiner Welt lebt. Heute mache ich Deine Seite (Bild Dir wirklich eine Meinung) nach langer Zeit wieder auf und Du bietest eine ähnliche Aussage als Quintessence Deines derzeitigen Vergegenwärtigens an. Sollten wir den Dialog wieder aufnehmen, bzw. überhaupt erst aufnehmen? Hegel schrieb einmal: „Sie anerkennen sich, als sich gegenseitig Anerkennende.“ Das hat Potential, meinst Du nicht auch? Du sprichst von der Freude am Dasein, die Dir offensichtlich derzeit zu kurz kommt. Und gleichzeitig sagst Du: „Jeder ist der Erschaffer (Creator) seiner Welt.“ Was ist nun damit? Warst Du mal glücklicher? Was ist passiert? Geht mich ja altbacken gesehen nichts an. Was aber wenn wir tatsächlich Teile eines gemeinsamen Weltleibes sind und eine Zelle die andere triggert. Dann wäre Hilfe zur Selbsthilfe konsequenterweise sogar Teil unserer gemeinsamen Weltleibgesunderhaltung. Gewöhnlich mache ich die Erfahrung, daß wer Paradiese anbietet damit leben muß, daß die Leute sie mit Füßen treten. Für gewöhnlich kommt es viel besser an Abgründe zu eröffnen. Das beobachte ich. Damit können die Leute was anfangen. Paradiese sind viel zu uncool. Was denkst Du? Gruß Thomas Pulte

  10. Klaus Klein sagte

    hi yingyangmen, hi thomas,

    hab gerade zufällig diese seite gesehen und insbesondere diesen beitrag angeschaut und gelesen, also die videos von frau birkenbihl, herrn von der osten und last but not least herrn prof. simons und den daraus sich entwickelnden hochinteressanten diskurs von herrn yingyangmen und herrn pulte …

    hab ja auch das glück gehabt lifeseminare beim herrn prof. simons mitzuerleben (wie thomas p ;-) ) und es ist schon unglaublich, vielleicht ist das ja das maleur das manche wahrheiten so „unglaublich“ daherkommen, wie prof. simons seine gedanken in leben, sprache, gestik und phonetik vermittelt hat … „unglaublich“ deshalb weil so konträr DER „realität“ (als produkt von medien und presse? (spengler!), oder wem auch immer ….) aber eigentlich in vielen philosophien schon genau so stehen …. (wenn es einem eröffnet wird…)

    äh, was wollte ich jetzt eigentlich sagen ?…
    nun einfach ein dankeschön an diesen eingestellten beitrag, auf dieser seite werde ich mich wohl öfter mal tummeln und was ich sagen wollte ist ich fands schade das der dialog nicht weitergeführt wurde ….

    liebe grüsse
    klaus

    • yinyangmen sagte

      hie klaus, danke für deinen kommentar. leider habe ich momentan nicht mehr die muse mich intensiv weiter um diesen blog zu kümmern. dazu muss sich erst noch einiges in meinem kopf setzen und in eine bessere zukunft transferiert werden. .. jo ich glaube dennoch das ich hier viel niedergelegt hatte in den knapp 2jahren wo ich hier sehr aktiv war …
      liebe grüße und viel spass beim lesen
      yym

  11. rostgolf sagte

    yinyangmen ich vermisse deine aktivität
    grüße aus bad tölz
    rostgolf

Eine Antwort schreiben

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>